2010-06-19
Ich fahre mit Edward, unserem ständigen Taxifahrer nach Accra. Es ist sehr wichtig, mangels anderer Transportmöglichkeiten, einen verlässlichen Fahrer zu bekommen. Manchmal ist es allerdings schwierig für ihn, sich in Accra auszukennen, aber wir haben noch überall hingefunden. Zuerst geht’s zum Makola Markt, dem größten in Accra, wo man alles finden kann. Es herrscht ein großes Gedränge, aber die Menschen sind sehr freundlich. Überall werde ich mit „obroni“ (Weiße) oder „Mama“ begrüßt. Im Moment beherrscht die Fußballweltmeisterschaft das Bild. Es gibt fast nichts, was nicht in den Landesfarben rot-grün-gold angeboten wird. Ich kaufe zwei große Trolleys für den Heimtransport, da ich wieder viele Stoffe und Perlen für unsere Märkte gekauft habe. In der Mitte des Lebensmittelmarktes finde ich frische Sheabutter, die in großen Kalebassen von Tamale gebracht wird. Bei Cornelia von Wülfling werde ich nun bis zum Nachmittag bleiben, gemeinsam mit den letzten beiden Tagen bei ihr vorher, sind dies meine einzigen Erholungstage.
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